Historisches Fanpage-Archiv

„Küstenwache” 15. Staffel – Dreharbeiten in…

….New York, Rio, Tokyo???

Nein – soweit weg war das Motiv für den ersten Außendrehtag zur 15. Staffel am 8. Februar 2011 denn doch nicht. Aber immer schön der Reihe nach.

In der Nacht vom 7. auf den 8. Februar wütete das Sturmtief Nicholas über Schleswig-Holstein. Und genau in dieser Nacht hatten die Neustädter für die Müllabfuhr ihre Tonnen und gelben Säcke herausgestellt. Nicholas hatte offenbar einen Riesenspaß damit, alles durcheinander zu wirbeln. Die Krähen auch: Was der Sturm nicht zerfetzt hatte, erledigten sie. So sah Neustadt am Morgen des 8. Februar völlig chaotisch aus. Überall lagen umgekippte Mülltonnen, und die gelben Säcke, die nur aus sehr dünnem, nicht reißfestem Material bestehen, waren kreuz und quer auf die Straßen geflogen, wobei sie ihren Inhalt überall hin verstreut hatten.

Als ich im Niendorfer Hafen ankam, gab es eine fröhliche Begrüßung. Zwar hatte ich schon einige Mitglieder des Teams nach der sehr kurzen Pause zwischen der 14. und der 15. Staffel getroffen, aber noch nicht alle.

Wir tauschten das Erlebte der letzten Sturmnacht aus, die schnell von allen zur „Nacht der gelben Säcke“ erklärt wurde.

Wie Sie ja aus unseren Berichten bereits wissen, führt Raoul Heimrich Regie für die ersten vier Folgen.

Die Regieassistenz hat wieder Thomas Katzmann übernommen, der mich hier gutgelaunt und zackig begrüßt.

Am Set sind:

Andreas Dobberkau,

Yvonne de Bark,

Arne Stephan

und Lara, die Tochter von Yvonne de Bark und Raoul Heimrich.

Das Wetter ist typisches Rückseitenwetter nach einer so ausgeprägten Front: Der Wind hat zwar nachgelassen, ist aber immer noch sehr stark, so dass es unangenehm kalt ist, aber es ist trocken. Sie sehen hier einige Mitglieder des Teams, die entsprechend warm eingepackt sind.

Während einer technischen Pause zeigt uns der immer zu Späßen aufgelegte Raoul Heimrich, wie ein Kormoran macht – nämlich so…..

Die Wetter- und Film-Experten unter Ihnen wissen, dass die Lichtverhältnisse bei Rückseitenwetter sehr schnell wechseln; die Wolken sausen über den Himmel, so dass mal die Sonne scheint, mal der Himmel bedeckt ist. Das wiederum gefällt den Filmleuten überhaupt nicht. Bei ständig wechselndem Licht „bricht“ die Kamera zusammen.

So gibt es immer wieder Unterbrechungen, bis der Oberbeleuchter das Signal gibt: „Jetzt!“ dann kann weitergefilmt werden.

Andreas Dobberkau wartet hier zusammen mit Raoul Heimrich auf seinen Einsatz.

Hier sehen Sie Raoul Heimrich und Andreas Dobberkau im Gespräch.

Das Himmelslicht passt wieder, Andreas Dobberkau wird „vermessen“ – und los geht’s.

Am Freitag, dem 11. Februar 2011 war diese Folge fertig gedreht. 8 Tage Zeit hat das Team für eine Episode. Das ist nicht viel, und man muss sich tüchtig ranhalten.

Freuen wir uns auf die neuen Folgen der 15. Staffel!

Text und Fotos: emr