Historisches Fanpage-Archiv

Küstenwache – 14. Staffel – Der 100. Drehtag…

…..und drei Babies

Annekathrin Bach hatte die Idee für den sehr treffenden Titel zu diesem Bericht.

Sie sehen hier auf dem Bild das lebendige Baby, dessen kleinen „Stuntman“ – also eine Puppe, die bei den Proben eingesetzt wird und das „Rote Baby“ von Kameramann Christian Klopp (dazu später mehr).

Unter der Regie von Frauke Thielecke – hier mit Kameramann Christian Klopp wird am 1. Juli 2010 – dem 100. Drehtag der 14. Staffel – für eine neue Folge der „Küstenwache“ gedreht.

Es ist ein sehr heißer Tag!!

Am Set sind

Annekathrin Bach,

Rüdiger Joswig

und die Gastdarsteller

Julia Jessen und

Mathias Herrmann, der Dank der maskenbildnerischen Künste von Marc Wetzel etwas demoliert aussieht.

Gedreht wird auf einer Betonpier unmittelbar unter einem Kran auf engstem Raum.

Frauke Thielecke probt mit Julia Jessen, Mathias Herrmann und dem „Baby-Stuntman“ für die nächste Einstellung.

Dann wird eine Totale gedreht. Das bedeutet, die Kamera sieht in einem großen Winkel alles. So muss sich auch Tonmeister Siggi Busza in die Büsche schlagen.

„Absolute Ruhe bitte – wir drehen“ heißt es, aber dem Spatz ist das piep egal; er piept und zwitschert fröhlich weiter.

Das sorgenvolle Gesicht von Mathias Herrmann in diesem Bild zeigt, dass die Figur, die er spielt, Probleme hat. Das Leben ist auch wirklich manchmal sehr kompliziert!!

An diesem 100. Drehtag kommen auch Michael Alexander und Nils Burtzlaff ans Set.

Das echte Baby wird hier in seinem Kinderwagen von seiner Schwester liebevoll unterhalten. Es quiekt vergnügt und nicht nur seine Mama, sondern auch Frauke Thielecke und Annekathrin Bach freuen sich.

Mit einem etwas skeptischen Blick beobachten Annekathrin Bach und Rüdiger Joswig den nun bevorstehenden Einsatz des „roten Babys“.

Das „rote Baby“ ist eigentlich ein Auto, aber man kann es auch hervorragend als Dolly, also Kamerawagen einsetzen.

Beachten Sie bitte die Konstruktion auf dem rechten Foto; das sieht doch aus wie der Öffner einer Ölsardinenbüchse. Damit kann man das „rote Baby“ dann auch prima öffnen. Nils Burtzlaff hat schon den Vorschlag gemacht, Öl in diese Büchse hinein zu schütten. Aber das wollte Christian Klopp dann doch nicht so gern.

Die Idee zu diesem genialen „Dosenöffner“ stammt von Stephan Möller. Man sieht ihm an, dass er Spaß an solchen Sachen hat!

Nun wird das „rote Baby“ ausgerüstet: Kamera rein, und Christian Klopp zeigt, wo es langgehen soll.

Die Kamera wird eingerichtet und die Regisseurin und der Kameraassistent steigen ein. Außerdem ist natürlich jemand an Bord, der das Auto fährt.

Es geht los! Völlig geschmeidig fährt dieser Wunder-Dolly durchs Areal. Das einzige, was noch stört, ist sein Geknatter. Da muss vielleicht doch noch mal ein kleiner, säuselnder Elektromotor rein. Mal seh‘n.

Am Nachmittag ist Motivwechsel. Es wird im Studio 1 weitergedreht. Dort ist es schön kühl, was nach der Hitze auf der Betonpier sehr willkommen ist.

Für eine junge Urlauberin und Freundin der „Küstenwache“ ergibt sich nun ein ganz besonderes Urlaubserlebnis: Sie trifft Rüdiger Joswig, bekommt ein Autogramm von ihm und darf sich mit ihm fotografieren lassen.

Das Team arbeitet noch mehrere Stunden.

Und morgen geht es weiter. Der Wetterbericht hat noch höhere Temperaturen vorhergesagt!

Text und Fotos: emr