
…Dreharbeiten bei strahlendem Hundewetter
„Was ist das denn für ein Unsinn??“ werden Sie denken. Es müsste doch heißen: „lausig in Lee“ und Hundewetter ist doch kein strahlendes Wetter!
Sie haben natürlich Recht, aber trotzdem – es war wirklich so.

Das „Küstenwache“-Filmteam drehte am 14. April 2010 in Scharbeutz, also da, wo andere Leute Urlaub machen. Regie führte Raoul W. Heimrich.
Wie Sie auf dem Foto sehen können, herrschte strahlendes Wetter, aber das Filmteam hatte sich winterlich dick angezogen, weil es hundekalt war.
Und auf dem ersten Foto können Sie den Grund für diese Kälte sehen: Der Nord-Ost-Wind pustete mit 6 Beaufort über das 3 Grad kalte Ostseewasser senkrecht aufs Motiv.
Am Set waren:

Elmar Gehlen,
die Gastdarsteller

Alexandra Finder,
Jockel Tschiersch,

dieser wirklich nette Hund….
und mehrere Komparsen.
Aus der Sicht des Hundes war es sehr langweilig. Gerade zweimal war Frauchen mit ihm ein paar Meter gelaufen (durchs Bild, was er nicht wusste) und sonst ging einfach nichts hundemäßig Interessantes ab.

Aber aus menschlicher Sicht war natürlich ständig „Action“. Hier bespricht Raoul W. Heimrich mit Alexandra Finder die nächste Einstellung.

Es wird geprobt: Unterbaur lässt sich von der freundlichen Kellnerin den Weg zeigen. Wie Sie sehen können, hat Elmar Gehlen noch wärmende Handschuhe an und die Kellnerin eine dicke Jacke.

Dann wird gedreht. Die wärmenden Handschuhe müssen verschwinden. Elmar Gehlen reibt sich noch einmal die kalten Hände.

Siggi Busza, der Tonmeister, denkt angestrengt darüber nach, was er gegen den enervierend jaulenden Aluminium-Flaggenmast tun kann, der im Motiv steht und die Akustik ganz erheblich stört.
Die Freunde der „Küstenwache“ werden irgendwann im Herbst 2010 diese neue Folge der 14. Staffel anschauen. Ganz bestimmt wird es gar nicht kalt aussehen, und es wird auch kein jaulender Flaggenmast zu hören sein.
Freuen wir uns darauf!!
Text und Fotos: emr
