Historisches Fanpage-Archiv

Küstenwache – Dreharbeiten – Vor dem Sturm

– Es liegt was in der Luft!!!

Schon ist das Wasser in der Neustädter Bucht sehr flach. Der stetig zunehmende Süd-West-Wind hat es aus der Bucht gedrückt. Das Spielschiff liegt tief am Steg.

Der Wetterdienst hat für heute, dem 18. November 2009, eine Unwetterwarnung herausgegeben: Süd-West-Wind der Stärke 8 bis 9 Beaufort, später in Böen 11 Beaufort und starker Regen sind angesagt.

Und die Tage im November sind kurz; ab 16,00 Uhr fängt es an zu dämmern.

So macht Regisseurin Dagmar von Chappuis ordentlich Druck, was aber nicht im Geringsten die Fröhlichkeit aller mindert.

Am Set sind:

Rüdiger Joswig,

Andreas Arnstedt,

Thorsten Merten,

Oliver Bootz

und Sandra S. Leonhard!

Außerdem sind da noch zwei besonders nette Polizisten, dargestellt von Jürgen Plötzner und Dietmar Bubert, und Nils Zwilling, der heute dafür sorgt, daß niemand ins Bild läuft.

Thorsten Merten präsentiert sich, als er merkt, daß ich ihn fotografiere, auf sehr amüsante Weise. Dabei schaut es so dramatisch und nahezu finster, daß ich Ihn frage:

„Warum sehen Sie so ernst aus? Sie haben doch einen Traumberuf!!“

„Nein!!!!!“ antwortet er entsetzt „ich bin Schauspieler!!“

Wir lachen beide herzlich und unterhalten uns, als würden wir uns seit Jahren kennen.

In den technischen Pausen ist auch ein wenig Zeit für ein Gespräch unter Kollegen.

Das ist doch wirklich ein schönes Paar! Wir sind alle gespannt, was daraus wird.

Auch der Kapitän scheint sehr freundlich gestimmt!

Gegen Mittag fallen die ersten Regentropfen und der Wind legt ständig zu. Tonmeister Siggi Busza wirft immer wieder einen kritischen Blick auf die knatternden Winterplanen der an Land stehenden Segelyachten.

Ich persönlich kann mich jetzt zurückziehen – das Team muß noch weiter durchstehen. Als ich aus dem Yachthafen fahre, fängt es an zu schütten. Der Wind hat Sturmstärke erreicht. Die See brüllt.

Freuen wir uns auf diese neue Folge der 13. Küstenwache-Staffel. Wir sind alle gespannt, was darin geschehen wird.

Und sicher wird alles wieder ganz unproblematisch aussehen und keiner wird merken, daß zumindest die letzten Stunden dieses Drehtages alles andere als einfach waren.

Text und Fotos: emr