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Frank Kessler – Schauspieler

Frank Kessler www.frankkessler.de

Geboren wurde Frank Kessler am 14.12.1961 in Ratingen. Er ist der einzige Sohn von Marianne & Heinrich Kessler

Seine Schulbildung:

1967–1971 Schüler der „Spreewald Grundschule“ in Berlin Schöneberg

1971–1973 Schüler der „Finow Grundschule“ in Berlin Schöneberg

1973–1978 Schüler der „Georg-von-Giesche Oberschule“(Mittlere Reife) in Berlin Schöneberg

Ausbildungen als Schauspieler:

1991–1994 Theater, Stuntman, erste kleine Rollen im TV Bereich

seit 1994 Beginn der Schauspielausbildung bei Teelke Langhanke in Berlin mit Abschluß und Eintragung bei der ZBF-Theater u. Filmabteilung.

Hauptberuflich und selbstständig als Schauspieler, Moderrator, Sprecher und Choreograph für Kampfszenen.

Kontakt und Zusammenarbeit mit den Schauspielagenturen PMC, Barbara Neuffer, Agentur Matthies und PR Agentur Family Style.

Arbeitsaufnahme mit Lothar Berg für das Projekt (Fenster der Gewalt).

Selbstständig organisierte Lesungen

Eröffnung der Künstlerlounge im Brogers und danach im Cafe Breslau Fuego.

Weitere Arbeiten im Showbizz siehe unter www.Frankkessler.de „meine Taten“ im Internet.

Arbeitsaufnahme im Bereich TV – Konzepte mit dem Kollegen Jan Andres.

Laufende Projekte: (CCC+Musikprod. / Harleymagazin / Auktion TV)

weitere Tätigkeiten für Fenster der Gewalt. Div. Schulbesuche, Gespräche und Kontakte.

Frank Kessler spielt bei der Küstenwache in der 9. Staffel in der Episode „Die Entscheidung“ mit. Diese Folge wird als Doppelfolge ausgestrahlt.

Weitere Infos zu der Folge sehen Sie unter der Rubrik „Hinter den Kulissen 2005 – „Dreh am Hotel Deichgraf“ und „Dreh am alten Leuchtturm“.

Und hier nun das mit Frank Kessler geführte Interview:

J. Plötzner: Hallo Frank, Deiner Homepage habe ich entnommen, dass die Dreharbeiten zur Küstenwache eine Herausforderung für Dich waren, die Dich zeitweise in „andere emotionale Höhen trieb“. Kannst Du uns davon was berichten ohne zuviel zu verraten?

F. Kessler: Als erstes muss ich sagen, hatte es mich sehr gefreut mit einem meiner liebsten Regisseure – Michel Bielawa zu arbeiten. Da ich schon einiges mit Ihm gemacht hatte, freute ich mich ganz besonders auf die Dreharbeiten. Michel versteht es immer wieder, Dir als Schauspieler die Freiheit des „Angebots“ und der Umsetzung Deiner Rolle zu geben. Er ist ein „Filmverrückter“, der das braucht und auch selber lebt. Also sagte er mir im Vorfeld… Kollege, biete was an und das tat ich auch. Das waren meine emotionalen Höhen. Aus einer eigentlich einfachen Geschichte, kann etwas geboren werden.

J. Plötzner: Wie oft hast Du solche Erfahrungen in Rollen schon gemacht, die Dich emotional so gefordert haben?

F. Kessler: Schon sehr oft, da ich mich immer vollständig in die Geschichte hineinstürze und mit Leib und Seele dabei bin. Natürlich ist es auch eine Frage der anderen Kollegen, Teammitglieder und der Regie, inwieweit Du „rumtoben“ kannst in Deiner Geschichte bzw. Rolle. Das Ensemble muss stimmen. Ich muss mich wohl fühlen und brauche Vertrauen.

J. Plötzner: Du hast ja schon einmal bei der Küstenwache mitgespielt. Wie geht man damit um, schon einmal in der Serie unter einem anderen Rollenprofil mitgespielt zu haben?

F. Kessler: Damit habe ich kein Problem – neue Geschichte, neue Figur. Es kann ja auch ohne weiteres passieren, dass die Redaktion der Serie Dich so toll fand und Dich plötzlich in die Serie einbindet und das auf der guten Seite. Ich habe schon in einigen Serien mehrfach mitgewirkt.

J. Plötzner: Bist Du allgemein auf ein bestimmtes Rollenprofil festgelegt?

F. Kessler: Bis vor drei Jahren, hatte ich die „böse Jungs“ Ecke, aber glücklicherweise konnte ich in dem Projekt „Herzlichen Glückwunsch“, in der ich eine Hauptrolle als dänischer Schwiegersohn verkörperte, beweisen, dass ich auch andere Facetten besitze. Ich wünsche mir auch für die Zukunft, öfter mal anders gesehen zu werden oder gegen besetzt zu werden.

J. Plötzner: Welche Rollen liegen Dir mehr? Die des „Bösewichts“ oder des „Guten“?

F. Kessler: Das ist eine schwierige Frage, was liegt alles zwischen „GUT und BÖSE“. Du als Mensch unterliegst in Deinem Lebensumfeld immer gewissen Einflüssen und bestimmten Vorlieben. Diese spiegeln sich natürlich auch auf Deine Rollenprofile nieder. Die Kunst des „Schau-Spielens“ gibt Dir die Chance, an diesen Punkten zu arbeiten, denn das ist das spannende an solchen Rollen, die nicht unbedingt Deiner Person entsprechen. Dies interessiert das Publikum, dich dann in der Rolle König Lear, die eines schwulen Serienkillers, oder eines gebrochenen Familienvaters oder der Penner von der Strasse, zu sehen.

J. Plötzner: Du bist äußerst vielseitig, drehst Kino- und TV-Filme, du moderierst, bist Synchronsprecher, gibst Lesungen, machst Musik und vieles andere mehr. Bist Du ein Mensch, der immer wieder neue Herausforderungen sucht?

F. Kessler: Hey, ich bin Schauspieler!!!!!!!!!!! Herausforderungen sind mein Leben.

J. Plötzner: Auf Deiner Homepage habe ich die Frage gelesen, was Schauspielen eigentlich ist. Ich musste diese Frage mehrmals lesen um als Leser eine Antwort darauf zu bekommen. Hast Du schon eine Antwort für Dich gefunden, oder bleibt es für Dich eine immer offene Antwort? Für die Leser dieses Interviews hier die Frage: „Schauspielen – Traumberuf, oder verpfuschte Existenz? König auf den Brettern, die die Welt bedeuten – oder Sklave, der jede Demütigung in Kauf nimmt, wenn sie ihm ein Fünkchen Hoffnung auf Erfüllung seiner Wünsche verspricht. Realismus, mit gesundem Egoismus und mit Cleverness gepaart, oder Lebenslange Selbstüberschätzung?“ Frank Kessler

F. Kessler: Diese Zeilen, sind für mich persönlich eine Feststellung und die Definition dieses Berufes, dieser Kunst. Ich denke, jeder sollte selber über diese Zeilen nachdenken und versuchen zu erkennen, ob dies für sein Leben gilt. Meine Antwort lautet…..tu es!!!!! Jetzt.

J. Plötzner: Deinem Lebenslauf ist zu entnehmen, dass Du vor dem Schauspielen schon eine Menge in anderen Bereichen/Berufen gemacht hast. Bist Du jetzt beruflich in dem Fach, sich „darzustellen“ angekommen?

F. Kessler: Vielleicht??? Der Punkt war immer, dass ich auf der Suche war und bin. Damals gab es andere, wichtigere Dinge zu erleben. Über die Zeit hat sich mein „Berg“ an Wissen, Erfahrungen und Erlebnissen angehäuft. Ich glaube den Beruf gefunden zu haben, der mich am nächsten an das Gefühl meiner Identifikation heranbringt. Ich liebe diesen Beruf und möchte ihn noch lange ausführen.

J. Plötzner: Du hast gerade in Irland gedreht. Der Beschreibung zu Folge könnte es eine Rosamunde Pilcher Verfilmung sein. Du beschreibst die Folge als Herz-Schmerz mit schönen Bildern der Landschaft. War diese Rolle zu „sanftmütig“ für Dich?

F. Kessler: Ich spielte den besten Freund des Hauptdarsteller, Erol Sander. Ich verkörperte den natur belassenen, wilden Iren. Es ist ein Film für die ganze Familie, und da ist ja, wie wir alle wissen, Herzschmerz und Sanftmütigkeit wunderschön. Wenn dann noch die tollen Bilder überzeugen, darf es auch gern mal etwas „sanfter“ sein.

J. Plötzner: Wie sieht es mit Deinen Verhandlungen zu den Karl May Festspielen in Bad Segeberg aus? Werden wir Dich dieses Jahr dort sehen?

F. Kessler: Ich weiß noch nicht, bisher habe ich noch nichts von der Produktion gehört, hätte aber große Lust dabei zu sein und ich hoffe, Ihr kommt dann alle.

J. Plötzner: Um auf die Küstenwache zurück zu kommen. Wie findest Du das Interesse der Fans an dieser Serie?

F. Kessler: Ich glaube, das dies eine Erfolgsserie ist und auch schon sehr lange auf diesem Sendeplatz ausgestrahlt wird. Ich weiß nicht wie viele Fans die Serie im eigentlichen hat, aber ich glaube, allein schon bei dieser tollen Fanseite kann man der Küstenwache seine Hochachtung zollen. Ich hoffe, dass noch mehr Fans jeden Alters dazukommen und wünsche dem Format immer eine Hand voll Wasser unterm Kiel.

J. Plötzner: Ich bedanke mich für dieses Interview und wünsche Dir beruflich weiterhin viel Erfolg. Wir Fans freuen uns schon sehr, Dich demnächst bei der KüWa zu sehen.

F. Kessler: Vielen Dank an die Fans und an Dich, lieber Jürgen. Weiterhin viel Spaß bei der Küstenwache, wünscht Euch……….Frank Kessler.