Historisches Fanpage-Archiv

Über dem Wasser

– Ein Dreh auf engem Raum –

Heute berichte ich den Lesern der Fanpage von einem Dreh „auf engem Raum“ über dem Wasser.

Dabei ist schon mal klar, dass es sich bei der Serie Küstenwache um eine „maritime Serie“ handelt. Und in dieser spielt das Element Wasser nun mal eine nicht unbedeutende Rolle. Wasser als Element ohne Balken stellt die Filmcrew oftmals vor eine große Herausforderung. Besonders dann, wenn beim Dreh über dem Element Wasser kaum Platz für die Filmcrew und die Ausrüstung vorhanden ist. So auch bei einem Dreh am Neustädter Yachthafen im August 2007.

Es ist früher Abend und strahlender Sonnenschein um die 22 Grad an diesem Sommertag. Gedreht werden mehrere Szenen unter der Regie von Roul Heimrich für die Episode 142. mit dem Titel „Begraben in der Tiefe“.

Als Darsteller sind Sabine Petzl und Jonas Jägermayr am Set. Sie sollen auf einem Steg bei einem Gespräch miteinander gefilmt werden. Wer schon mal in einem Hafen gewesen ist, der weiß wie eng diese Stege sein können. Da hinter der Kamera immer viele Personen tätig sind, müssen diese zu den Darstellern mit auf den Steg. Da nur noch für die Kamera Platz vorhanden war, musste der Kameramann Andreas Heine kurzerhand über „Bord“. Er kletterte waghalsig über die Brüstung und stand nun, sich an der Brüstung festhaltend, auf der anderen Seite des Steges.

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Sich an der Brüstung festhaltend,der Kameramann Andreas Heine

Es war die einzige Möglichkeit diese Einstellung so zu drehen. Doch wo sollte er sich beim Drehen festhalten?

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Ein Dreh mit Hindernissen

Natürlich an der Kamera. Ich kann aber alle Leser beruhigen, es ist zum Glück gut gegangen. Aus einer anderen Richtung sieht man wie eng es auf dem Steg ist. Die Kamera ist genau hinter dem Mikrofongalgen.

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Viele Personen arbeiten „Hinter der Kamera“

Die nächsten Einstellungen sind dann platzmäßig nicht mehr so eng gewesen und der Kameramann musste keine akrobatischen Leistungen mehr vollbringen. Nun sollte der Zuschauer eine andere Sicht auf diese Szene erhalten.

Dazu mussten sich Sabine Petzl und Jonas Jägermayr so hinstellen, dass die Kamera genau auf die Beiden blickt. Um diese Einstellung möglich zu machen, überlegt der Kamermann Andreas Heine (hinten rechts) wo die Kamera am Besten steht.

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Die Stellprobe

Dann hat er die richtige Position gefunden und die Szene kann gedreht werden.

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Die Position stimmt. Kamera läuft

In der Drehpause berichtet mir Sabine Petzl voller Freude von Ihrer bevorstehenden Hochzeit genau eine Woche später. Ihre Freude bringt sie durch Schokoladenherzen zum Ausdruck, die sie an alle Anwesende am Set verteilt.

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Kameraassistent Felix Braumann und Sabine Petzl

Nun können wir, wenn es am 23.01.2008 „Begraben in der Tiefe“ heißt, auf die Erstausstrahlung dieser Episode gespannt sein.

Und Sie als Leser und Zuschauer wissen nun, wie schwierig diese Einstellung für den Kameramann Andreas Heine war.

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