Historisches Fanpage-Archiv

Schauspielerin Maria Sebaldt

– Ein Gaststar der „alten Schule“ –

Heute berichte ich den Lesern der Fanpage von einem neuen Aussendreh am Pier der Bundespolizei in Neustadt in Holstein. Denn dort liegt die „Albatros II“ an ihrem angestammten Liegeplatz wenn sie keinen Einsatz auf See fährt.

Es ist ein heißer Sommersonnentag Anfang August und die Schauspieler und Filmcrew haben nun „Halbzeit“. Das bedeutet, dass 12 von 24 zu drehenden Episoden in diesem Jahr „im Kasten“ sind. Es wird schon seit dem frühen Morgen am Bundespolizeihafen gedreht. Insgesamt wird an diesem Tag für 3 Episoden „gleichzeitig“ parallel gedreht.

Es ist später Nachmittag und ich entdecke unter dem Set-Zelt die Schauspielerin Maria Sebaldt.

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Maria Sebaldt

Durch das Fernsehen erlangte die Schauspielerin ab den 70er Jahren eine große Popularität und wurde zu einer festen Größe auf dem Fernsehbildschirm. Die Liste ihrer TV-Auftritte ist sehr lang und so sah man sie oft in beliebten Krimi-Reihen wie „Derrick“, „Der Kommissar“, „Der Alte“, „Tatort“ oder „Kriminalmuseum“, ebenso wie in der unterhaltsamen Familienserie „Ich heirate eine Familie“ (1983 – 1986), auf dem „Traumschiff“ oder in den „Heimatgeschichten“.

In der ZDF-Serie „Die Wicherts von nebenan“ agierte sie ab 1986 viele Folgen lang als patente Familienmutter Wichert und spielte sich mit Herz und Humor in die Herzen der Zuschauer. 1992 war sie als „Puttchen“ in der TV-Serie „Mit Herz und Schnauze“, den amüsanten Geschichte um eine Berliner Familie, ebenfalls mit von der Partie. Zudem wirkte Maria Sebaldt in zwei Folgen der TV-Produktion „Eine Liebe auf Mallorca“ (2000 – 2001) mit, war in der „Pilcher“-Episode „Tiefe der Gefühle“ (2004) zu sehen, sowie in der Folge „Schwarze Sonne“ (2006) aus der beliebten Krimireihe „SOKO 5113“.

Als ich Frau Sebaldt erklärte wer ich bin um ein Foto für die Fanpage bat, war sie sofort dazu bereit. Sie staunte nicht schlecht, dass es eigens zur ZDF Serie eine Fanpage gibt. Sie selbst liebt die Nord- und Ostsee, wie sie sagt. Obwohl Sie mittlerweile einen Großteil ihrer Zeit auf Mallorca verbringt, kommt sie gerne an die „heimische See“. Vor Jahren spielte sie in Neustadt in Holstein sogar mal im Theater bei einer Tournee.

Ich habe sie an diesem Tag als eine sehr geduldige und nicht mit Starallüren behaftete großartige Schauspielerin kennen gelernt.

Als sie dann am späten Nachmittag ihren Einsatz mit Aline Hochscheid, Rüdiger Joswig und Elmar Gehlen hatte, merkte man ihr Alter nicht an. Sie wurde 1930 in Berlin geboren (Quelle: Wikipedia). Bevor der Dreh mit ihr begann, begrüßte sie jeden vom Filmteam mit Handschlag und stellte sich höflich vor. Dadurch hatte jeder des Filmteams sie sofort ins Herz geschlossen. Leise hörte man die Bewunderung zu einer „großen Dame der alten Schule“.

In der Szene mit ihr ging es um einen Dialog mit Alina Hochscheid. Doch bevor der Dreh beginnen konnte, musste Aline Hochscheid sich vorher noch „präparieren“ lassen.

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Sie bekam von der Maskenbildnerin etwas auf das „blütenweiße“ Polizeihemd „getupft“. (Ob das wohl wieder rausgeht).

Dann war es soweit. Der Dreh konnte beginnen und nun sah man auch warum Aline Hochscheid diesen „Tupfer“ verpasst bekam. Sie trug als Alexandra Johannson ihren Arm in einer Schlinge.

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In der Szene kamen die Darsteller von der Albatros II und standen kurz vor der Verabschiedung. Maria Sebald erklärte dem Kapitän, dass er würdig ist ein so schönes Schiff führen zu dürfen.

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Am Ende übergab sie dann Alexandra Johanson einen Ring, der für sie etwas Symbolisches zu bedeuten hatte.

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Standfotograf Uwe Ernst fotografiert die Szene

Was, wird allerdings nicht verraten.

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Fotos: J. Plötzner