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Kai Norge und die KTU

– Wie Spuren vor einem Dreh entstehen –

Der Bericht über Kai Norge und die KTU (Kriminaltechnische Untersuchung) handelt von einem neuen Drehtag am Bundespolizeipier in Neustadt in Holstein. Dabei muss Norge anhand der gefunden Spuren einen ungeklärten Tathergang auf einem Kutter ermitteln. Und das macht er zum Erstaunen der KTU Beamtin Elga Schütz und Kapitän Ehlers richtig gut.

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Elga Schütz hier in der Probe

Dennoch ist das Verhältnis zwischen Frau Schütz und ihm immer noch sehr gespannt. Das zeigt sich alleine schon darin, dass sie nur Kapitän Ehlers begrüßt.

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Andreas Arnstedt, Elga Schütz und Rüdiger Joswig hier in der Probe

Wie alle Fans wissen hat Norge in einer ehemaligen Episode in seiner Ausbildung zur KTU Spuren gefunden die Frau Schütz damalig übersehen hat und die dann aber zur Aufklärung des Falls geführt haben. Ob er diesen Fall nun auch wieder lösen wird? Wir können gespannt sein.

Bevor man Spuren findet, müssen diese vor einem Dreh aber erstmal „entstehen“. Und davon gibt es in diesem Fall eine ganze Menge. Zum Beispiel den Fundort der Leiche.

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Der Fundort der Leiche mit Kreideumrandung

Oder die Spuren auf dem Kajütdach des Kutters.

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Spuren auf dem Kajütdach mit Nummern versehen

Ein Schuhabdruck auf Deck. Wie kommt er dahin?

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Der Schuhabdruck

Wie die Spuren vor dem Dreh entstehen

In der Episode sieht der Zuschauer das Ergebnis der schon gefundenen Spuren durch die KTU (Kriminaltechnische Untersuchung). Sie für den Film so herzustellen das sie wie echt wirken ist manchmal gar nicht so einfach.

Ein Mitarbeiter der OPAL Film legt sich vorher auf den Fußboden, während ein anderer eine Kreidelinie darum zeichnet.

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Vorher muss allerdings eine für den Zuschauer logisch wirkende Position ermittelt werden. Dann der Schuhabdruck. Dieser war eine echte Herausforderung für den Mitarbeiter der OPAL Film. Dazu musste dieser auf dem Pier erstmal eine Tüte Gips öffnen und etwas davon ausschütten. Dann wurde mit Wasser ein Gipsgemisch hergestellt um den Schuhabdruck möglich zu machen. Zum Schluss musste „nur“ noch der Schuhabdruck platziert werden, was aber dadurch schon schwierig war, da man vorher die richtige Gipsmischung erstmal herstellen musste. Aber dann hat es ja doch noch geklappt.

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Der Abdruck wird mit viel Kraft erstellt

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Das Ergebnis kann sich „Drehen“ lassen

Zum Schluss wurden dann noch die Spuren auf dem Kajütdach unter Anweisung der Regie sorgfältig platziert.

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Normalerweise versucht man Spuren zu beseitigen. Hier werden sie erstellt

Nachdem dann alle Spuren erstellt wurden konnte es mit dem Drehen losgehen.

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Das Ergebnis sieht der Zuschauer erst in der Episode und durch diesen Bericht wird er erahnen was für ein Aufwand vor dem Dreh betrieben werden musste um das Bild realistisch zu machen.

Fotos: J.Plötzner

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