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Der explodierende Kutter

– unter der Regie von Raoul W. Heimrich –

Die Sonne scheint heiß vom Himmel und die Menschen liegen am Strand bei der Seebrücke in Scharbeutz. Plötzlich kommt Leben auf und die Menschen fragen sich was hier wohl passiert.

Es ist Samstag der 05.05.2007 – 15.30 Uhr und die Ereignisse nehmen ihren Lauf. Was die Menschen bis dato noch nicht wissen ist, dass heute von 16.00 – 3.00 Uhr Nachts unter der Regie von Raoul W. Heimrich neue Folgen der Küstenwache gedreht werden. Raoul W. Heimrich führt noch bis zum 06.06.07 die Regie für die Folgen mit den Arbeitstiteln „Brennendes Geheimnis“ –„Dunkle Geheimnisse“ und „Gefährdete Zeugin“.

Gedreht wurden Szenen auf zwei verschiedenen Kuttern mit einem großen Finale am Ende. Dazu musste aber erst einmal alles Material auf die Seebrücke, was eine Filmcrew benötigt. Und das ist eine ganze Menge. Die Seebrücke hat eine Länge von ca. 450 Meter. Ganz am Ende lag der Kutter und seitlich der Seebrücke das Filmbegleitschiff Tina. Hinzu kommt, dass neugierige Passanten das Geschehen direkt verfolgten.

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Alles Material wird auf die „Tina“ geladen
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Der OPAL Mitarbeiter Sascha Grohmann bringt benötigtes Material zum Schiff

Dann kommt die Kamera an Bord.

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Kamerassistent Felix Braumann hat schwer zu tragen

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Vorsichtig geht es über die Gangway

Als Elmar Gehlen mit großen Schritten über die Seebrücke zur „Tina“ kommt erkennt ihn eine neben mir stehende Passantin und fängt vor Freude an zu weinen. Sie bekundet, dass diese, wenn auch nur kurze Begegnung ihren Urlaub unvergesslich machen würde.

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Elmar Gehlen wurde sicher noch öfters erkannt

Dann hieß es Leinen los und die Tina legte ab.

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Die Tina legt ab
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Mit langsamer Fahrt entfernte sie sich von der Seebrücke

Während die „Tina“ ihre Position ungefähr 800 Meter vor der Seebrücke erreicht hatte und ihren Anker warf, wurden die restlichen Dinge auf den Fischkutter geladen. Die Passanten verfolgten jeden Handschlag und Rätselten wie viele Schauspieler denn nun an Bord sind.

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Die Passanten verfolgten jeden Handgriff. Im Hintergrund die mittlerweile vor Anker liegende Tina

Nun legte auch der Kutter ab und alle Passanten waren begeistert wie rasant dieser in Fahrt kam.

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Er drehte eine Kurve, steuerte auf die „Tina“ zu und machte seitlich an ihr fest. So lagen nun beide Schiffe die nächsten Stunden nebeneinander und Dreh konnte beginnen.

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Der schwarze Ankerball (rechts auf der Tina) signalisiert anderen Schiffen, dass beide Schiffe vor Anker liegen.

Mit an Bord waren Mitarbeiter der Firma SFX. Herr Wunderlich und sein Sohn werden immer dann gerufen, wenn es irgendein Spezialeffekt geben soll. Dies sind Feuer, Explosionen und noch vieles mehr.

Die OPAL Film hatte für diesen Drehtag bei den zuständigen Behörden Feuer und Explosionen auf dem vor der Scharbeutzer Seebrücke liegenden Kutter angemeldet und die Genehmigung dafür erhalten. Als es dann losging und der Kutter später „in Brand“ geriet, lief die Alarmkette an der Ostsee plötzlich auf Hochtouren.

Die Spezialeffekte waren so „echt“, dass Passanten sofort über ihr Handy die Polizei anriefen. Womit keiner rechnen konnte war, dass die Informationen der Behörden anscheinend nicht an alle, für die Seeüberwachung in diesem Gebiet zuständigen Institutionen weitergeleitet wurden.

Und so rückte die „echte Küstenwache“ aus Travemünde mit einer Einsatzbereitschaft an um zu retten was auf dem Kutter zu retten ist. Für die Passanten war dies ein Schaupiel neben dem eigentlichen Schauspiel. Als sich alles aufgeklärt hatte, fuhren die echten Beamten mit der Gewissheit wieder ab, dass in der Nacht auch noch ein anderer Kutter explodieren sollte.

Gegen 23.30 Uhr hörte man von einem beleuchteten, vor Anker liegenden Kutter, plötzlich laute Frauenschreie.

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Ort des nächsten Geschehen war ein anderer Kutter und es wurde dunkel.

Und dann war soweit, es gab einen „kontrollierten“ Knall und der Kutter explodierte.

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Mit einem „Rums“ flog alles in die Luft.

Was dann alles passierte, dass sehen die Leser dann später im Film. Denn wie immer soll es ja spannend bleiben.

Fotos: J. Plötzner

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