– Der Tonmeister hört alles –
Die Fans der Küstenwache werden sich sicher Fragen, was es mit dem „Teppich für den Ton – der Tonmeister hört alles“ auf sich hat.
Eine Erklärung auf diese Frage fand ich beim Brückendreh am 04.10.2006 im Studio der Opal Film in Neustadt. Denn dort ist, wie aufmerksame Fans und Leser dieser Fanpage wissen, unter anderem die Brücke der Albatros II nachgebildet.
| Die Brücke im Studio |
| Die Brücke mit voller Beleuchtung |
Diese Brückenkonstruktion wurde komplett aus Holz montiert. Dazu wurde die eigentliche Brückenkonstruktion auf ein „Podest“ erhöht gebaut, um einen realistischen Eindruck des Schiffsinneren zu erhalten.
| Der Aufgang zur Brücke in der Kulisse |
Während die Gänge, die in der Kulisse das Schiffsinnere zeigen auf einem Betonboden stehen, ist der Fußboden auf der Brücke durch die Erhöhung, wie die gesamte Kulisse aus Holzplatten gebaut. Dadurch befindet sich unter dem Holzfußboden der Brücke ein Hohlraum.
Und nun kommt in einigen Szenen „Der Teppich für den Ton“ ins Spiel. Nämlich immer dann, wenn die Mannschaft schnellen Schrittes aus dem „Schiffsinneren“ auf die Brücke „gestürmt“ kommt. Dann wird auf der Brücke der „Teppich für den Ton“ eingesetzt.
| Der „Teppich“ für den Ton |
Die Mikrofone die den Text der Schauspieler aufnehmen sind so empfindlich, dass der Tonmeister Siegfried Busza während der Aufnahme im Studio jedes Geräusch, jedes knacken und knistern hört. Sogar Flugzeuge die in 10 Kilometern Höhe über Neustadt hinweg fliegen. Da bei Flugzeugen dann kein „Teppich für den Ton“ hilft, muss solange mit dem Dreh gewartet werden, bis das Flugzeug vorbei geflogen ist.
| Siegfried Busza zeichnet den Ton auf |
Aus diesem Grund dürfen während des Drehs auch keine Handys an sein. Selbst auf lautlos würden Sie die Aufnahme stören, da ab und zu auch Funkmikrofone eingesetzt werden.
| In einigen Szenen in denen das Stabmikrofon nicht reicht wird der Ton per Funk aufgenommen |
Und wie wir nun erfahren haben hört der Tonmeister alles.
