Historisches Fanpage-Archiv

Dreharbeiten für „Verloren in der Tiefe“

unter der Regie von Florian Froschmayer

Heute berichte ich vom Szenendreh zur Episode „Verloren in der Tiefe“. Bei diesem Dreh durfte ich als BGS Komparse mit dabei sein. Ich werde aber nicht allzu viel verraten. Um 7.30 Uhr sollte ich im Studio II der Opal Film in Neustadt erscheinen. Mein Weg führte mich in die Kleiderkammer, wo eine BGS Uniform für mich in passender Größe bereit hing. In der Kleiderkammer traf ich auch schon einige „Stammkomparsen“ beim Umziehen. Diese „Stammkomparsen“ sind schon zum Teil jahrelang mit dabei. Man sieht sie unter anderem in der Einsatzzentrale, auf dem Schiff, oder in anderen Positionen. Einige von Ihnen erkannte ich sofort. Ich war an diesem Tag in der „Stammkomparsencrew“ der einzige „Neuling“. So hatte ich gleich zu Anfang viele Fragen, die mir auch sehr nett und freundlich beantwortet wurden. Nach dem Umziehen ging es in die „Küche“. Einem großen Aufenthaltsraum mit Küchenzeile. Dort saßen schon weitere Komparsen. Während wir einen Bogen mit unseren persönlichen Daten ausfüllen mussten, kamen immer mehr hinzu. Und plötzlich kam Andreas Arnstedt und Stefanie Schmid herein. Für alle Anwesenden war es sicher eine alltägliche Situation, für mich jedoch nicht. Nun stand ich mit den Darstellern in einem Raum. In einem Gespräch mit den „Stammkomparsen“ erfuhr ich, wie so ein Dreh abläuft und was zu beachten ist. Da ich neu dabei war hieß es dann, dass ich von meiner Gage eine „Runde“ geben müsste. Dies geschah allerdings mit einem Augenzwinkern. Dann gingen wir alle in den Vorraum der Opal Film und warteten darauf weitere Informationen zu erhalten. Ich stand in meiner Uniform an der Eingangstür. Plötzlich kam Rüdiger Joswig herein und wünschte allen einen guten Morgen. Dann ging er sich umziehen. Nun hatte ich schon 3 von der Stammcrew an diesem Tag gesehen. Ich fragte mich, ob Herr Joswig mich erkannt hatte. Immerhin war ich ihm vor einer Woche noch am Strand begegnet.

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Die Hauptdarsteller

Nun sah ich noch mehr bekannte Gesichter. Vor mir standen sie nun alle. Michael Kind, Rüdiger Joswig, Andreas Arnstedt, Elmar Gehlen, Stefanie Schmid und Aline Hochscheid. Dann wurden wir informiert worum es ging. Klar, auf einem Friedhof geht es in erster Linie um eine Beerdigung. Aber wer oder was oder wie werde ich nicht verraten. Es gab ein ausgehobenes Grab. Wir mussten uns alle vor diesem Grab aufstellen. Die Hauptdarsteller direkt am Grab, dahinter wir BGS Komparsen. (Ich stand genau hinter „Gruber“). Links neben dem Grab dann die anderen Komparsen. Die Komparsen hatten folgende „Rollen“ : Pastor, Nonne, Witwe mit Kindern, Schwiegermutter und Schwiegervater sowie Bestatter. Die Kamera wurde auf Schienen aufgebaut und dann wurden mehrere Einstellungen geprobt und gedreht. Damit alle die gleiche Position wieder einnehmen konnten, hatte sich jeder auf dem Fußboden herumliegende Tannenzapfen hingelegt. So wusste man selbst nach 4 Stunden noch wo man vorher stand. Zwischendurch gab es immer wieder Pausen in denen die Kamera für eine andere Einstellung umgebaut wurde.

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Alle Komparsen von diesem Szenendreh

In diesen Pausen kam Rüdiger Joswig auf mich zu und berichtete mir, dass er sich die Fanpage angesehen hat. Er war total begeistert. Michael Kind war dabei und sagte, dass er davon gehört hätte, das jemand sogar auf seinem Auto mit einer Internetadresse Werbung fährt. Rüdiger Joswig sagte ihm, dass ich es bin. Das fand sogar Michael Kind sehr spannend und ich musste alles über die Fanpage und das Forum berichten. Auch er will sich die Fanpage mal ansehen. Beide waren dann bereit sich für die Fanpage fotografieren zu lassen.

In den Pausen sah ich Andreas Arnstedt und sagte ihm, dass die Fans traurig waren, dass „Norge“ seine „Lili“ nicht bekommen hat. Ich teilte ihm mit, dass im Forum an einer Geschichte geschrieben wird, wo „Norge“ seine „Lili“ aber dann doch bekommt. Er war sehr interessiert. Und so ergaben sich noch weitere positive Dialoge über das Thema Küstenwache.

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Michael Kind und Rüdiger Joswig

Dann hatte ich die Gelegenheit alle Darsteller und Komparsen zu fotografieren. Nach 4 Stunden war Drehende. Wir Komparsen fuhren danach gemeinsam wieder zum Studio zurück. Es war alles in allem eine tolle Erfahrung dabei gewesen zu sein. Und obwohl auf dem Friedhof gedreht wurde, hat das Team darauf großen Wert gelegt, die Ruhe und Friedlichkeit dieses Ortes nicht zu stören. Und so musste ich danach erst einmal alles auf mich wirken lassen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und bedanke mich deshalb hiermit noch einmal bei allen, die an diesem Tag dabei waren.

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Ich als Komparse in Uniform