unter der Regie von Dagmar von Chappuis
Heute berichte ich von meinem zweiten Komparseneinsatz. Ich wurde zu um 8.30 Uhr ins Studio gebeten. Bitte wundern Sie sich nicht, aber am Set duzen sich alle untereinander. Und so ist es auch mit mir gewesen. Als erstes ging es in die Kleiderkammer. Dort bekam ich wieder eine BGS Uniform in meiner Größe.
| Ich als Komparse in Uniform |
Mit mir waren noch zwei weitere Komparsen anwesend. Ich kannte beide schon vom Szenendreh auf dem Friedhof. Rainer Heubaum und Harm H. Voller sind schon eine lange Zeit mit dabei. Sie sind sozusagen schon „Stammkomparsen“. Rainer z.B. mimte einen Kameramann in der Folge „In letzter Minute“. Harm sah man schon des öfteren als BGS Mitarbeiter in der Einsatzzentrale.
| Harm H. Voller und Rainer Heumbaum meine Komparsenkollegen |
Nachdem wir umgezogen waren, mussten wir wieder „Personalbögen“ ausfüllen. Mit unserer Unterschrift treten wir jegliches Bild und Tonmaterial auf dem wir drauf zu sehen sind an die Opal Film ab. Ich bekam zu erfahren, dass es mit mir als „Protokollführer“ in einem Verhör losgeht. Aber vorher lernte ich noch die Regisseurin Dagmar von Chappuis und die Hauptdarstellerin Susanne Lüning kennen. Erwähnen muss ich, dass mich wieder viele vom Team erkannten und wussten, dass ich von der Fanpage Kuestenwache.net komme. So auch Rüdiger Joswig. Er erzählte dann dem Team auch gleich voller Begeisterung von meiner Fanpage. Dagmar von Chappuis war interessiert mehr zu erfahren. Zwischendurch erzählte ich ihr dann von der Fanpage mit Forum.
Meine Aufgabe war es, beim einem Verhör als Protokollant das gesamte Verhör mit einer Schreibmaschine zu protokollieren. Das Verhör fand zwischen Kapitän Ehlers und Sabine Kortwich statt. Im Studio war dazu ein Verhörraum nachgestellt worden. Ich erfuhr, dass es eine Einstellung gab in der ich dann etwas sagen musste. Während Kapitän Ehlers Frau Kortwich verhörte und ich per Schreibmaschine alles zu Protokoll nahm, griff Frau Kortwich in ihre Handtasche und holte sich ein Feuerzeug und Zigaretten raus. Ich bekam dann während der Szene ein vorher ausgemachtes Zeichen. Als ich das Zeichen erhielt, drehte ich mich von der Schreibmaschine zur Seite und sagte zu Frau Kortwich „Hier ist Rauchen verboten“. Sie sah mich sehr streng und ernst an, nahm extra einen Zug und sagte „Dann verhaften Sie mich doch“.
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| Susanne Lüning |
Es war ein absolutes Erlebnis bei dieser ganzen Szenerie dabei zu sein. Es wurde dann innerhalb von 3 Stunden aus verschiedenen Positionen erst geprobt und dann gedreht. In einer der Szenen klingelte dann während des Verhörs das Telefon. Ich musste Kapitän Ehlers dann den Hörer überreichen und er telefonierte mit Wolfgang Unterbaur.
Zwischen den Drehs fotografierte dann Dagmar die Regisseurin mit meiner Digicam einige Bilder. Beim Schreiben mit der Schreibmaschine musste ich nur so tun als ob. Ich durfte die Tasten nicht wirklich drücken um den Ton während des Drehs nicht zu gefährden. Dann war nur Tonaufnahme der Schreibmaschine. Ich musste unter Anweisung von Dagmar dann richtig tippen. Irgendwas, was mir gerade so einfiel. Nachdem auch diese Tonaufnahme beendet war, sagte jemand: „Du hast Dich verschrieben“. Wir mussten alle lachen.
| Das Team und ich als BGS Komparse |
Das ganze Team ist sehr locker, selbst wenn etwas nicht gleich funktioniert hat. Dann wurde es noch einmal gemacht. Ich erlebte während der Arbeit einen fabelhaften Rüdiger Joswig und eine mir aus dem Fernsehen bekannte professionelle Susanne Lüning.
An dieser Stelle noch einmal meinen Dank an das gesamte Team. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gebracht dabei zu sein und hoffe, dass ich die Gelegenheit wieder bekomme noch einmal mitzuwirken zu dürfen.
Text und Fotos: Jürgen Plötzner

