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Die versunkenen Kulissen – Teil 1

Heute berichte ich vom Dreh der „versunkenen Kulissen“. Dieser Bericht ist in zwei Teile aufgeteilt, da an zwei Tagen in einer leer stehenden Schwimmhalle in Scharbeutz gedreht wurde. Ich hatte die Gelegenheit an beiden Tagen dabei zu sein.

Die ermittelnden Beamten an diesem Drehtag waren Jana Deisenroth (Stefanie Schmid), Holger Ehlers (Rüdiger Joswig) und Wolfgang Unterbaur (Elmar Gehlen)

Doch zuvor hatte der Filmarchitekt Marc Boucherie mit seinem Team innerhalb von 5 Tagen eine komplette Kulisse in dem trockenen Schwimmbecken aufgebaut. Von außen sah man nur „Sperrholz“, aber innen stellte es das „Innere“ eines Schiffes dar. Es gab einen Gang und mehrere Kabinen.

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Ein Schwimmbecken ohne Wasser

Die ganze Konstruktion hatte ungefähr eine Länge von 10-12 Meter und am äußersten Ende eine Breite von ca. 3-4 Meter.

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Die Kulisse von oben
Der Dreh an diesen 2 Tagen stellte eine große Herausforderung für die Filmcrew dar. Gummistiefel und Taucheranzüge gehörten unbedingt zur Ausrüstung dazu.
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Die Kamera wurde auf einem Gestell mit Rollen montiert. Somit bestand die Möglichkeit in die Kulisse „hinein zufahren“. Kameramann Andreas Heine justiert die Kamera und Einstellungen vor dem Szenendreh.

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Kameramann Andreas Heine prüft die Einstellung
Unter der Regie von Dagmar von Chappuis wurden hier Szenen gedreht, die nicht jeden Tag auf dem Drehplan standen. Im Inneren des Schiffes stand das Wasser mittlerweile ca. 30 cm hoch.
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Das Wasser steht „knöcheltief“
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Die nasse Kabine

Der Schauspieler Jörg Panknin wird vom Maskenbildner Marc Wetzel für eine Szene geschminkt. Dabei scheint dieser nicht mehr viel Farbe im Gesicht zu haben.

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Maskenbildner Marc Wetzel u. Schauspieler Jörg Panknin

Selbst der Schauspieler Jurij Kramer hatte an diesem Drehtag die Gesichtsfarbe verloren. Er spielte seine Rolle im Schlafanzug, da diese Szene in der Nacht spielte.

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Jurij Kramer. – Zum Glück war es nicht kalt –

Dann wurde über einen Feuerwehrschlauch über Nacht noch mehr Wasser in das Schwimmbecken eingelassen. Am nächsten Tag stand das Wasser bis zum Beckenrand und die Kulisse fast 1.50 Meter unter Wasser.

Damit die Kulissenkonstruktion im Wasser keinen Auftrieb bekam, wurde diese ringsherum mit Gehwegplatten fixiert.

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Die Kulisse von oben

Da so ein Becken wie schon erwähnt eine ganze Nacht braucht bis es voll ist, wurde am nächsten Tag weitergedreht. Doch diesen Bericht und die Bilder sehen Sie dann im zweiten Teil der „versunkenen Kulissen“

Ich möchte mich noch einmal für die tolle Unterstützung bei der gesamten Filmcrew herzlich bedanken. Aus Sicherheitsgründen war ich zum fotografieren der Bilder nicht selbst in der Kulisse. Diese wurden von Andreas Heine und Oliver Volz fotografiert.

Text und Fotos: jp