Historisches Fanpage-Archiv

3 Leichen am Pier Alpha

Unter der Regie von Zbynek Cerven

Eins muss ich unbedingt vorweg erwähnen. Die drei Leichen am Pier waren vor und auch nach dem Dreh quicklebendig.

Aber nun ganz von vorne. Gedreht wurde an einem Montagmorgen eine Szene unter der Regie von Zbynek Cerven. Mit meinen Komparsenkollegen Frank Müller, Rainer Heubaum, Patrick Hartmann, Rene Kutschmann traf ich mich um 6.50 Uhr in der Kleiderkammer der Opal Film in Neustadt. Wir mimten auch bei diesem Dreh wieder BP Beamte. Bevor es morgens losging, haben sich alle noch einmal in der großen Küche der Opal Film getroffen.

Als ich in die Küche kam sah ich „3 Schwerverletzte“ gemütlich Kaffee trinken.

Sie hatten Wunden im Gesicht und am Kopf die das schlimmste vermuten ließen. Haben sich die 3 vorher geprügelt? Oder waren hier die Maskenbildner Silvia und Marc am Werk?

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Andreas Graap und Sascha Pawellek haben gut Lachen
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Super Arbeit von Maskenbildner Silvia und Marc

Die Bilder sehen schon heftig aus, aber es soll halt sehr realistisch wirken.

Dann ging es zum Pier Alpha. Dort angekommen, war das Set vor dem Schlepper BG 5 schon aufgebaut. Überall lagen Wrackteile eines Hubschraubers am Pier verteilt. Und so deutet auch dieser Szenendreh auf einen Hubschrauberabsturz auf See hin, bei denen 3 Menschen ums Leben gekommen sind.

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Alles voller Wrackteile

Wir Komparsen hatten die Aufgabe die Leichen auf Bahren von Bord des Schiffes zu tragen und die Wrackteile zu sichten, sowie eine Bestandsaufnahme zu machen.

Während eines Umbaus des Set gab es an diesem schon sehr kalten Novembermorgen Kaffee und selbst die 3 Leichen waren wieder ganz munter.

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Sascha Pawellek schmeckts trotzdem

Doch dann wurde es für die 3 ernst. Sie mussten das tun, was im Film dann Thema ist. Sie mussten sich „Todstellen“. Und das taten sie mit vollem Einsatz.

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Eine mystische Szenerie

Unterbaur (Elmar Gehlen) und Krüger (Ralph Kretschmar) sichern die Beweise. Dann trifft der „Filmbruder“ des Opfers am Pier ein und muss ihn identifizieren. Der Schauspieler Michael Wiesner überzeugte beim Dreh so sehr, dass es mir fast kalt den Rücken runter lief.

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Malte (Michael Wiesner) identifiziert seinen Bruder David

Als die Szene im Kasten war, durfte auch der Komparse Sascha Pawellek wieder „Atem“ und lächeln.

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Endlich wieder Atmen (Sascha Pawellek)

Zwischen den Drehs hieß es Warten bis es weiterging.

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Am Set

Und obwohl man an diesem Drehtag mit dem Filmtod zu tun hatte, war es eine ruhige und entspannte Atmosphäre beim ganzen Team. Dem Zuschauer wird in jedem Fall die Spannung und Traurigkeit dieser Szene abwechselnd den Rücken runter laufen.