Portrait von Ralf Richter
Bei der Küstenwache hat Ralf Richter einen bösen Ganoven in Folge 5 „Tanz auf dem Meer“ gespielt.
RALF RICHTER ist am 17. August 1957 in Essen geboren, wuchs mit sechs Brüdern und einer Schwester in Bochum auf. Nach einer Schreinerlehre, die er von 1973 bis 1975 erfolgreich absolvierte, begann er, 1977 an der Westfälischen Schauspielschule Bochum zu studieren. Obwohl er dieses Studium nach zwei Jahren wieder abbrach, erhielt er alsbald verschiedene Theaterengagements, unter anderem am Deutschen Schauspielhaus, an der Freien Volksbühne Berlin oder am Schauspielhaus Bonn. Nach einem Part in Wolfgang Petersens „Das Boot“ (1981) schaffte Richter in den zwei Staffeln von Klaus Emmerichs Erfolgsserie „Rote Erde“ auch den Durchbruch im Fernsehbereich.
Seit Mitte der Achtziger Jahre übernimmt Ralf Richter regelmäßig Rollen in Kino- wie TV-Filmen. Neben Auftritten in Krimi-Serien bzw. -Reihen wie „Tatort“, „Der Alte“, „Derrick“ oder „Der Fahnder“ wirkte er bereits in Leinwand-Produktionen so renommierter Regisseure wie Carl Schenkel, Dominik Graf oder Klaus Maria Brandauer mit. Zuletzt sah man ihn neben Uwe Ochsenknecht in Tomy Wigands Schalke-Hommage „Fußball ist unser Leben“ (1999) und an der Seite von Edgar Selge und Katja Flint in Oskar Roehlers Groteske „Suck My Dick“ (2000).
Mit Peter Thorwarth hat Ralf Richter nicht nur bei dessen Kurzfilm zusammengearbeitet, er spielte auch eine der Hauptrollen – den jähzornigen Knastbruder Kalle – in „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ (1999).
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Ralf Richter
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